Über uns:

Konzerte, Theater und natürlich Club/Discoveranstaltungen haben in den letzten 2 Jahrzehnten den Falkendom zu einem überregional bekannten Kultur- und Veranstaltungsort gemacht. In unserer wechselvollen Geschichte hatten Künstler, die heute Stadthallen füllen, ihre ersten Auftritte auf der Bühne des Falkendoms in der Meller Strasse. Ausgesuchte Clubveranstaltungen, Theatergruppen, Kinonächte und Konzerte sind nach wie vor in unserem Haus zu anzutreffen.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Veranstaltungsräume anzumieten. Einfach anfragen.

Die Geschichte:

Von der Baracke zum Gotteshaus ?

Eher einem Zufall ist es zu verdanken, dass der Falkendom zu dem wurde, was er heute ist. Denn eigentlich fühlten sich die Bielefelder Falken sehr wohl in ihrer alten "Linken Baracke" an der Melanchthonstrasse. Seit 1947 hatten sie sich dort getroffen und organisiert, für eine gerechtere Welt gekämpft und auch ausgiebig gefeiert. Bis, ja, bis der Abrissbagger kam!

Ein Ersatzhaus musste her und die Stadt stellte ausgerechnet dem sozialistischen Kinder- und Jugendverband ein altes Gemeindehaus der Landeskirchlichen Gemeinde zur Verfügung.

Unter dem Kreuz und hinter den bunten Fensterscheiben wurde gemalert, gepinselt und gezimmert. Das Ergebnis durfte sich nicht nur sehen lassen sondern wurde sogar recht schnell zu einer festen Größe der Bielefelder Kulturszene. Die Falkendom-Programme der 80er Jahre sind zu recht legendär. Theater in allen Formen hatte seinen festen Platz in der Meller Strasse 77, darunter sogar Ensembles aus Japan und Amerika. Künstler wie Helge Schneider, Ingolf Lück oder Fredrik Vahle traten damals im Falkendom auf. Sogar Tango-Tanzkurse gab es vor 15 Jahren schon bei uns.

Wenn das Wort TANZEN fällt: Die Dom-Disco entwickelte sich damals vom Geheimtipp zur Massenveranstaltung. Oft standen die Besucher Schlange bis zur Sudbrackstrass, um eingelassen zu werden. Aus guten Gründen: niedrige Eintritts- und Getränkepreise sowie alternative Musik jenseits des Mainstreams.

Sehr beliebt war auch die Reihe "Lampenfieber", in der unbekannte Kellerbands ihren ersten öffentlichen Auftritt auf unsrer Bühne hatten aber natürlich gab es im Falkendom auch jede Menge Konzerte weitaus bekannterer Bands.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Seit seiner Eröffnung vor 20 Jahren sorgte der Falkendom für Ärger bei den Nachbarn. Wegen Ruhestörung musste der Dom eine Zeitlang um 22 Uhr seine Pforten schließen. Ende der 80er Jahre dachte die Stadt sogar über eine ganz andere Nutzung des Gebäudes nach.

Im Februar 2005 musste der Abendbereich für ein halbes Jahr ganz geschlossen werden. Diese Zeit konnte für eine umfangreiche Renovierung genutzt werden. Seit dem September 05 ist das Haus nun auch wieder für Abendveranstaltungen geöffnet.

 





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